Variantenbetrachtung

Mittels eines mehrstufigen Prozesses wurden seit 2017 alternative Trassenverläufe für die Abschnitte des NeuConnect Interkonnektors in deutschem Hoheitsgebiet, d. h. in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ), im niedersächsischen Küstenmeer, im Anlandungsbereich und an Land, untersucht und abgewogen.

Unterschiedliche Studien wurden durchgeführt. Verschiedene Aspekte technischer, raum- und landschaftsplanerischer sowie umweltfachlicher Art wurden hierbei ebenso berücksichtigt wie Bündelungsmöglichkeiten mit bereits vorhandenen Infrastrukturen wie Kabeln, Pipelines etc., um eine bestmögliche Flächennutzung zu erzielen. Intensive Abstimmungsgespräche mit den jeweils zuständigen Behörden, Trägern öffentlicher Belange und weiteren Betroffenen fanden statt.

Der aus diesen Prozessen resultierende geplante Verlauf des NeuConnect Interkonnektors wurde Ende 2020 zusammen mit den weiteren erforderlichen Antragsunterlagen zur Genehmigung des NeuConnect-Projekts bei den Behörden eingereicht. Zuständig für den Abschnitt in der AWZ ist hierbei das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen (LBEG). Für das Planfeststellungsverfahren des Abschnitts auf dem Festland und im niedersächsischen Küstenmeer ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) verantwortlich.

Auch für den Standort der Konverterstation wurden verschiedene Alternativen in Betracht gezogen, Studien erstellt und die Vor- und Nachteile abgewogen. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und allen weiteren Betroffenen wurde dann der finale Standort definiert. Entscheidend war ebenfalls die Nähe zum Umspannwerk Fedderwarden, das NeuConnect als Netzverknüpfungspunkt zugewiesen worden ist.

Die für den präferierten Standort nötige Flächennutzungsplanänderung wurde seitens der Stadt Wilhelmshaven entschieden. Die Genehmigung seitens des Amts für regionale Landesentwicklung (ArL) wird zeitnah erwartet. Das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg (GAA) ist für die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Konverterstation zuständig. Die jeweiligen Unterlagen für die Verfahren wurden ebenfalls Ende 2020 eingereicht.

Allgemeine
Informationen

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Projekt-
vorstellung

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Vorteile

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Genehmigungs-
verfahren

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Unsere Experten für diesen Bereich

In der Zeit vom 28.05.2021 bis 29.05.2021 bieten wir individuelle Termine an, in denen Sie direkt mit unserem NeuConnect Experten-Team in Kontakt treten können.

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